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HERBSTLICHES PRAG - BUSREISE DER PFARREI |
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HERBSTLICHES PRAG BUSREISE DER PFARREI ST. PHILIPPUS Sa., 20.10.2007 REISE PRAG - NACH BUDWEIS - Eine 31-köpfige Gruppe der Pfarrei St. Philippus startete am Samstag, 20. Oktober zur Herbstfahrt nach Budweis und Prag. Früh 6.00 Uhr am Kirchturm verlief alles sehr ruhig. Auf der Autobahn verkürzten wir die Fahrzeit mit einem köstlichen Frühstück und erreichten über den „Goldenen Steig“ durch Niederbayern am späten Nachmittag Budweis. - Mit dem romantischen Namen ‚Goldener Steig‘ bezeichnet man drei alte Saumwege, die von Passau nach Böhmen führten (Saum = Pferdetraglast). Auf ihnen wurden Salz und Südwaren ins Moldauland befördert. - Nach einem zweistündigen Stadtrundgang durch Budweis endete der Tag mit dem Abendessen in unserem Hotel Maly Pivovar.
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So., 21.10.2007 BUDWEIS - Am Sonntag um 9.30 Uhr feierten wir im Zisterzienserkloster Zlata Koruna (Goldenkron) unseren Sonntagsgottesdienst. Ein bisschen überrascht war die Gemeinde über unseren „Missionspriester aus Afrika“. Weiter ging unsere Busfahrt zu der im Renaissance- und Barockstil erbauten Burg Český Krumlov in der Stadt Böhmisch Krumau. Wegen seiner ausgeprägten Architektur und der historischen Bedeutsamkeit gehört die Burg zu den interessantesten Baudenkmälern Mitteleuropas und ist gleichzeitig der zweitgrößte historische Bau in Tschechien nach der Prager Burg. Sie liegt auf einem langgestreckten, hohen Felsvorsprung, im Süden von dem Fluss Moldau (tschechisch Vltava). Der Bau blieb größtenteils in seiner baulichen Substanz (keine Industrie) dem ursprünglichen Aussehen treu. Das Areal wurde 1989 zum nationalen Kulturdenkmal ernannt und 1992 ins Verzeichnis des Welterbes der UNESCO aufgenommen. - Weiter nach Schloss Hluboká (deutsch Schloss Frauenberg). Es befindet sich nördlich von České Budějovice (Budweis) in der Stadt Hluboká nad Vltavou. Es gehört zu den schönsten Schlössern Tschechiens. Wände und Decken sind mit edlen Hölzern und reichen Schnitzereien verkleidet. Die Portraits an den Wänden stellen die bedeutendsten Vertreter der Familie von Schwarzenberg dar. Der größte Saal ist die Bibliothek mit einer Kassettendecke, die von der Stammburg in Schwarzenberg nach Hluboká gebracht wurde. Danach Rückfahrt nach Budweis und Abendessen im Hotel, wie am Abend vorher.
Mo., 22.10.2007 PRAG - Vollbeladen geht die Fahrt weiter nach Prag mit Zwischenstation in Tábor. Tábor ist bekannt als eine Hochburg der Hussitenbewegung. Im Frühjahr 1420 zogen Anhänger von Jan Hus auf einen nahe gelegenen Berg, auf dem die Burg Kotnov stand. Sie benannten ihre Stadt nach dem biblischen Berg Tabor. Im 16. Jahrhundert war Tábor eine blühende Handelsstadt, im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt zweimal belagert (1621 und 1648) und zum Teil zerstört. Am frühen Abend kamen wir in Prag an. Nach einer Rundfahrt mit unserem Bus erreichten wir unser Hotel PYRAMIDA, zentrumsnah: Hotel 4-Sterne. Für drei Nächte sollte es unsere Herberge sein.
Die., 23.10.2007 PRAG - Prag steht für vieles: Musik und Mittelalter, Kafka und Kisch, Bier und Knödel mit Schweinebraten. Ob wir nun auf Mozarts Spuren wandeln oder dem Geheimnis tschechischen Bieres auf die Spur kommen möchten, diese unterschiedlichen Seiten der Stadt sollte jeder selber finden. Unser geführter Rundgang ging durch die historische Altstadt mit prachtvollen Fassaden und großbürgerlichen Häusern, Altstädter Ring, Rathaus, Aposteluhr, Karlsgasse, Universität, Moldaupromenade und Karlsbrücke, ebenso durch die Josefsstadt, einem Stadtteil Prags für die einst bedeutende jüdische Gemeinde. Nach dem frühen Abendessen besuchten einige Personen eines der vielen Theater.
Mi., 24.10.2007 PRAG - Start am Morgen beim Kloster Strahov (tschechisch: Strahovský klášter), eine Niederlassung der Prämonstratenser. Weiter zur Loretokirche. Nach dem Vorbild des italienischen Städtchens Loreto wurde die Casa Santa errichtet. In Prag ist eine der wohl prachtvollsten derartigen Wallfahrtsstätten erbaut. Die Schatzkammer im Westflügel birgt wertvolle liturgische Gegenstände und Monstranzen, zum Teil mit Tausenden von Diamanten besetzt. Vom Glockenturm mit seinen 29 Glocken erklingt jede volle Stunde eine neue Melodie. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Hradschin, der Prager Burgberg, auf dem man gewesen sein muss, wenn man Prag besucht. Neben dem Veitsdom, Königspalast mit Vladislav-Saal - über viele Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des 16. Jh. diente der Königspalast als Herrschersitz. Aus dem 15. Jh. stammt einer der prunkvollsten Räume, der sog. Vladislav-Saal. Seine Ausmaße sind gigantisch: 63 Meter Länge, 16 Meter Breite und 13 Meter Höhe. Hier fanden Versammlungen, Märkte und sogar Reiterturniere statt, die ebenfalls kunstvolle Reitertreppe konnte deshalb auch von Pferden begangen werden. Der Statthaltersaal der Böhmischen Kanzlei war am 23. Mai 1618 Schauplatz eines Epoche machenden Ereignisses, des sog. Zweiten Prager Fenstersturzes, Ausgangspunkt des Aufstandes gegen die Habsburger und des 30 jährigen Krieges - weiter besonders sehenswert das Goldmachergässchen. Um 14.00 Uhr feierten wir einen Gottesdienst in der Karmeliterkirche der Siegreichen Jungfrau Maria - in der Kirche befindet sich eine kleine Statuette aus Wachs, die das Jesuskind darstellt und weltweit als das Prager Jesulein verehrt wird. - Ein Frühbarockbau aus dem Jahre 1611, in den Jahren 1634 - 1669 vom Karmeliterorden umgebaut. Das Geschenk einer Porzellanfigur des Prager Jesuskindes, vom Prior des Klosters, begleitet uns von jetzt an auf der weiteren Busfahrt. Anschließend führte uns der Weg durch die Prager Kleinseite. Auf der Karlsbrücke endete für heute die Führung. - Abends, nach dem frühen Abendessen, besuchten noch einige Teilnehmer das Ballett Schwanensee im Nationaltheater oder das Schwarze Theater oder die Black Box.
Do., 25.10. REISE PRAG - HEIMFAHRT NACH MÜNCHEN - Unsere Heimfahrt nach München führte uns über Karlovy Vary / Karlsbad. Das bekannteste und größte Kurbad der Tschechischen Republik wurde um das Jahr 1350 vom römischen Kaiser und tschechischen König Karl IV. gegründet. Karlsbad wurde aufgrund seiner warmen Heilquellen in der ganzen Welt berühmt. Etwa hundert dieser Quellen entspringen hier aus verschiedenen Tiefen, zwölf davon werden gegenwärtig für Trinkkuren genutzt. Das Quellwasser ist vor allem bei Stoffwechselstörungen heilsam. Gegen 18 Uhr haben wir München wohlbehalten erreicht. Alle waren zufrieden mit der Gruppe und den schönen Erlebnissen der Reisetage. Durch die Begleitung von Herrn Pfarrer Koffi konnten wir zwei Gottesdienste gemeinsam feiern. Auf der Heimfahrt wurde der Bus von ihm gesegnet mit gleichzeitiger Taufe auf den Namen „Philippus“. Eine Fortsetzung der Pfarreireisen soll im nächsten Jahr im September/Anfang Oktober in die Normandie stattfinden. - Eine Nachbesprechung der Pragreise findet Anfang 2008 im Pfarrsaal statt.
Martin Ritter
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Rückblick 2008 in Zahlen | Rückblick 25 Jahre Kirchweihjubiläum Herbst 2007
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