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AKTION PROJEKTPARTNERSCHAFT |
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APP ist die Abkürzung für Aktion-Projektpartnerschaft.
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Im Unterschied zu Patenschaften, die eine Einrichtung oder bestimmte Personen langfristig finanziell unterstützen und Gemeindepartnerschaften, die anstreben, Glaubens- und Lebenserfahrung „auf Augenhöhe“ mit einem gleichberechtigten Partner ohne finanzielle Hilfen auszutauschen ist Ziel der Projektpartnerschaft, ein kurzfristiges, konkretes Projekt zu finanzieren, das der Partner ausgesucht hat und selbständig verwirklicht.
Die grundsätzliche Befristung der Projekte bietet die Chance, die eigene Gemeinde für verschiedene Probleme in mehreren Entwicklungsländern zu sensibilisieren, Solidarität zu bekunden und zu Gerechtigkeit, Verständnis und Frieden beizutragen. Ein (gelungenes) Projekt stärkt Zusammenhalt und Selbstbewußtsein der Gemeinde. Im Gebet kann sie eine spirituelle Gemeinschaft mit dem Partner bilden und so Weltkirche ein kleines Stück erfahrbar machen.
Unsere Pfarrei engagiert sich seit vielen Jahren in der Aktion Projektpartnerschaft und die Gruppe APP hat einen "offiziellen" Auftrag des PGR und unterstützt das Kinderdorf von Padre Gerd Brandstetter in Guarabira/Brasilien.
Padre Brandstetter und Menores com Christo Link zu Interview mit Padre Brandstetter: http://www.youtube.com/watch?v=IEF4mze3hgc Guarabira liegt in Paraiba, dem Armenhaus Brasiliens. Die jahrelangen Dürreperioden treiben immer mehr verzweifelte Familien in die Städte. In Recife oder Salvador lassen sich die Ankömmlinge an irgend einem freien Platz nieder. Infrastruktur gibt er nicht. So entstehen die Favelas die Brutstätten des Elends. Wenn die Eltern dann ihre Kinder nicht mehr ernahren können, schicken sie diese auf die Strasse, wo sie bald jeglichen Schutz und jegliches Zuhause verlieren. So werden sie Teil der ca. 10 Millionen Menores de Rua, den Straßenkindern Brasiliens. Die Kinder geraten zwangsläufig in den Strudel von Kinderarbeit, Diebstahl, Gewalt, Prostitution und Sucht. Mit seinem Kinderdorf will Padre Brandstetter einigen Kindern die Möglichkeit geben aus diesem Kreislauf auszubrechen. Bis zu 50 Kinder wohnen in drei einfachen Häusern, wo sie von Sozialmüttern betreut werden. Weitere 60 Kinder werden von Lehrern und Erzieher unterrichtet. Eine Köchin sorgt für Essen und Trinken und in einer angeschlossenen Werkstatt erhalten die älteren eine handwerkliche Ausbildung. Eine kleine Krankenstation und eine dringend benötigte Psychotherapie sind derzeit im Aufbau.
Zwei Malocas (einfaches ebenerdiges Haus) für zwanzig Jungen mit ihren Sozialmüttern sind mittlerweile gebaut worden und ein kleiner Pickup jüngeren Baujahrs ersetzt seit Anfang des Jahres das alte, unsicher gewordene Transportfahrzeug des Kinderdorfes. Im Dorf „Menores Com Christo“ gibt es auch eine Kantine für die insgesamt 170 Schüler und eine Schreinerei. Dort bauen sich die Kinder mit Unterstützung der MaZ’ler (Missionare auf Zeit, v.a. Zivildienstleistende) eigenes Holzspielzeug.
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Finanzierung des Projekts Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden und Einnahmen von Wohltätigkeitsveranstaltungen (seit 1996 Sommerfest und Wohltätigkeitsball) finanziert.
Welche Verwaltungskosten entstehen ?
Keine! Alle Mitarbeiter und Helfer des Teams setzen ihre Arbeitskraft und Zeit unentgeltlich ein. Die Einnahmen werden im aktuellen Brasilienprojekt „Menores Com Christo“ zu 100 % und ohne Gebühren an das Kinderdorf überwiesen. Dies ermöglicht das Päpstliche Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.
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Wie kann ich helfen?
Indem Sie Zeit spenden und mitarbeiten. Jeder noch so kleine Dienst ist willkommen.
Beliebt und sehr erfolgreich sind aber auch „Geschenkverzichte“, d.h. bei einer privaten Geburtstagsfeier oder einem besonderen Jubiläum bitten Sie Ihre Gäste, auf Geschenke zu verzichten und statt dessen für das Projekt zu spenden. (Pfarrei St. Philippus, Liga Bank, BLZ 750 903 00, Konto 2144956)
Ansprechpartner: Herr Guido Limmer, Tel. 089/576332
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Dies ist nur ein Beispiel für eines von der Gemeinde unterstützten Projekt. Informationen über andere von der Pfarrei unterstützte Projekte erhalten Sie hier.
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