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KUNST IN DER KIRCHE |
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Bildhauer Hubert Elsässer, Gröbenzell, der auch mit der künstlerischen Gestaltung des Kirchenraumes beauftragt war, schuf in den Jahren 1982 bis 1984 die in Kalkstein und Bronze ausgeführten bildhauerischen Arbeiten, so die beiden Altäre, Taufstein und Tabernakel, die Ambonen, Sedilen, Apostelleuchter, Altarleuchter und den Osterleuchter. In den Grundstein (re. Außenwand) eingemeißelt ist das Christuswort: „Kommet her zu MIR alle: Aufatmen sollt ihr und frei sein“ (Mt 11,28) Der Ambo zeigt die Evangelistensymbole: Löwe, Stier, Mensch und Adler. "Jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel" (Offb. 4, 6-8).
Die Altarbilder sind ein Werk des Karlsruher Malers und Bildhauers Emil Wachter. Sein Thema lautet: Das Heilswirken Gottes in Schöpfung, Erlösung und Vollendung, dargestellt anhand alt- und neutestamentlicher Wasserszenen. Die in Kreuzesform angeordneten 7 Bildtafeln (Öl auf Leinwand, insgesamt 4,50m x 2m bzw. 4m) zeigen in der Vertikalen „Die himmlische Stadt und das Lamm“, „Die Taufe Jesu“ sowie „Jona und der Leviathan“, in der Horizontalen „Die Frau am Jakobsbrunnen“, „Der Seesturm“, „Arche und Sintflut“ sowie „Mose auf dem Nil“. Das Werk wurde am 4. Mai 1991 übernommen.
Das Altarkreuz in Bronze stammt von der Tiroler Künstlerin Patricia Karg. Tod und Leben gehen in diesem Werk eine faszinierende Verbindung ein: Die Balken des Todes sind zerbrochen, die Steinplatten beiderseits der Gestalt Jesu sind gesprengt und geben dem Leben den Weg frei.
Ebenfalls von Patricia Karg sind die in Lindenholz geschnitzten Kreuzwegstelen (November 1996) und die diese ergänzende Glasplastik (Oktober 2002) in der rechten Seitennische. Die fünf mobilen Säulen tragen die Titel: Unschuldig, Mittragen, Entwürdigt, Vergeben-Verlassen und Heimgekehrt. Zum gläsernen „Auferstehungstor“ sagt uns die Künstlerin: „Der menschliche Körper hat die irdischen Hüllen verlassen. Die Konturen als Erinnerung bleiben zurück. Geist und Wesen verwandeln sich und werden zu Licht.“
Die Madonna mit Kind ist von Bildhauer Klaus Backmund, München. Ausführung in Bronze, Sockel in Jurakalk. Fertiggestellt im Oktober 1985. Der Künstler läßt die Mutter Maria hinter das Kind zurücktreten, um den die Heilstaten offenbarenden Jesusknaben den Gläubigen vorzustellen. Vom selben Künstler ist die Gedenktafel für Pfarrer Stadler in der Werktagskirche.
Das Ölgemälde „Lebensbaum“ als Motiv allen Werdens und Schaffens, wurde im Juli 1984 von Maler Philipp Reisacher, München für die Werktagskirche angekauft.
Die Orgel wurde von den Orgelbaumeistern Georg und Thomas Jann aus Laberweinting/Niederbayern gebaut und am 02.02.1997 geweiht. Es handelt sich um eine Schleifladenorgel mit eingebautem Spieltisch und zwei Manualen, 30 Registern und 1984 Pfeifen. Disposition: Prof. Franz Lehrndorfer und Thomas Jann. Gestaltung der Ornamente und Farbgebung: Künstlerin Patricia Karg.
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